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Intel stößt McAfee zu 51% ab

McAfee, der US-Amerikanische Antivirus- und Netzwerk-Hersteller, steht augenblicklich unter einem ungünstigen Stern, dachte sich Thomas Wos bei seiner täglichen Lektüre. Fünf Jahren hat es gehalten, nun trennt sich Intel von dem Virenaufspürer. Der damit verbundene Wert- und Imageverlust ist beträchtlich.

Seinerzeit für 7,7 Milliarden US-Dollar erworben, wurden jetzt 51 Prozent für nur 3,1 Milliarden US-Dollar weitergereicht. 49 Prozent behält Intel jedoch weiter, wobei der Name von Intel Security wieder in das ursprüngliche McAfee verwandelt wird.

Intels Hauptgeschäft, Prozessoren produzieren für PCs, geht immer mehr zurück. Daher ist Intel jetzt auf der Suche nach einer neuen und guten Lösung.

Hier scheint ein Muster zu entstehen, erst trennten sich die Riesen eBay und PayPal, jetzt Intel und McAfee. Na gut nicht ganz, wegen den 49 Prozent. Wir können aber gespannt sein, wer als nächstes auseinandergehen wird.

Ob die Firmen auseinandergehen oder fusionieren, wichtig für uns ist, dass wir die richtigen Partner oder Plattformen aussuchen, damit unser Geschäft nicht hinter den gewinnbringenden Online-Hirschen zu Grunde geht. Wir haben viel Arbeit vor uns, bleiben wir standhaft.